Willkommen im Fotoarchiv von Jürgen Lieske 

Den Schwerpunkt meiner Präsenz möchte ich auf das Fotoarchiv meines Vaters Hans-Joachim Lieske legen: Fotos aus der Hamburgischen Staatsoper und den weltweiten Gastspielen. 

 

Hans-Joachim Lieske sang als Tenor von 1964 bis 1990 an der Hamburgischen Staatsoper.  

Daneben porträtierte er auf der Bühne und im eigenen Studio, das ihm in der Staatsoper zur Verfügung gestellt wurde, weltberühmte Solisten wie Placido Domingo, Jose Carreras sowie Maria Callas, Montserrat Caballe und vielen anderen. 

 .... und Sie können diese einzigartigen Porträts erwerben.

 

Von meinen Originalen lassen sich Vergrößerungen 20 x 30 cm und größer für Sie erstellen. Ich freue mich auf Ihre Bestellung und sende Ihnen gerne ein Angebot auf Ihre Anfrage.  

 

 

 

Opernsänger Hans-Joachim Lieske

- vom Waisenhaus zur Staatsoper -  

Mein Vater wurde am 31.12.1924 in der Frauenklinik Halle geboren; von dort wurde er direkt ins Waisenhaus Arnstadt gebracht, wo er aufwuchs. Seine Mutter hat er nie kennen gelernt und von der Existens seiner Schwester nicht mehr erfahren. 

 

    

Im Alter von 16 Jahren musste er das Waisenhaus verlassen und – da mittellos - sich eine Lehre mit „Kost und Logis“ suchen; er lernte Bäcker und Konditor in Coburg, nahm nebenbei Klavier- und Gesangsunterricht und brachte sich selbst das Spielen auf fast allen Instrumenten bei: von der Orgel über Geige, Mundharmonika, Akkordeon bis hin zu den verschiedenen Holzblasinstrumenten.   

 

    

1948 wurde sein Traum wahr, und er bekam sein erstes Engagement: am Stadttheater HOF in Oberfranken als Tenor, Schauspieler im Weihnachtsmärchen und  Tänzer. Am Stadttheater Bremerhaven sang er ab 1960 und wechselte dann 1964 zur Hamburgischen Staatsoper. Sein Repertoire umfasste über 80 Opern. 

 

Während der sommerlichen Spielpausen gastierte er regelmäßig bei den Bayreuther Festspielen, worauf er besonders stolz war, und seit den 80er Jahren bei den Eutiner Festspielen.

Als Mitglied des Ensembles der Hamburgischen Staatsoper gastierte er in einigen Metropolen der Welt:

Edinburgh, Orange, Stockholm sowie Jerusalem, Montreal, Moskau und Tokio.

 

Im Sommer 1990 konnte er sich seinen größten Wunsch erfüllen:

Einmal auf einer der größten Orgeln der Welt spielen - im Passauer Dom. Er durfte auf dieser wunderbaren Orgel spielen und sang dazu das Ave Maria. 3 Monate später starb er plötzlich und sehr unerwartet.

 

Zurück bleiben viele einzigartige und zum Teil nie veröffentlichte Fotos aus fast 30 Jahren Hamburgische Staatsoper. Bühnenfotos und Portraits von Placido Domingo, Jose Carreras sowie Maria Callas, Montserrat Caballe und vielen, vielen anderen berühmten Sängern und Dirigenten.